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Montag, Mai 27, 2024

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Kampf dem Onlinehandel: Shoppi Tivoli will Kundschaft mit neuem Freizeitpark anlocken

Man kann es nicht nur bei den regelmässigen Sammeltagen für Karton feststellen: Der Onlinehandel boomt. Das macht auch den Shoppingcentern zu schaffen.

Zwar kann das Tivoli in Spreitenbach seit Mai 2022 von der neuen Limmattalbahn profitieren. Trotzdem macht der Onlinehandel den Läden zu schaffen. Vor Kurzem hat das Möbelhaus Conforama seinen prominenten Platz mitten in der Tivoli-Mall aufgegeben. Auch mehrere grössere Lagerflächen stehen frei.

Wie die «Aargauer Zeitung» in ihrer Weihnachtsausgabe schreibt, haben die Shoppi Tivoli Management AG und die Eigentümerin, die Credit Suisse Anlagestiftung Real Estate Schweiz, Überlegungen angestellt, wie die Flächen genutzt werden könnten.

«Aus den grössten Einkaufscentern im Ausland sieht man den Trend, dass Shoppen, Dienstleistungen, aber auch Freizeitangebote unter einem Dach einem grossen Bedürfnis entsprechen. Aus diesem Grund prüfen wir mehrere Indoor-Freizeitangebote auf einer grösseren Fläche», erklärt dazu Centerleiter Patrick Stäuble.

Um mehr Kundschaft anzuziehen, seien auf fast 12’000 Quadratmetern Angebote wie Virtual Reality, Laser-Tag-Arenen und Hyper-Bowling angedacht. Als grösste Attraktion steht auch eine Indoor-Kartbahn über eine Fläche von 3800 Quadratmetern im Raum. Natürlich mit elektrischen Fahrzeugen. Auch eine Lounge- und Gastro-Zone sowie ein Erlebnisweg, über den sich alle Attraktionen durchgängig entdecken lassen, soll entstehen.

Die Bauausschreibung liegt bis zum 3. Januar auf der Bauverwaltung in Spreitenbach auf. Diese verlangt eine Zusatzbewilligung. Das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt muss dann entscheiden, ob für eine solche Nutzungsänderung eine Umweltverträglichkeitsprüfung und ein neuer Gestaltungsplan nötig sind.

In der Tivoli-Mall selbst würde sich nur wenig ändern. Die neuen Angebote sollen sich auch über die frühere Conforama-Ladenfläche auf vier Ebenen erstrecken. Diese soll bis zum geplanten Umbau zwischengenutzt werden.

Die Kosten sind in der Bauausschreibung mit 17,9 Millionen Franken angegeben.

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