Patrimonium Asset Management AG: Bonvin geht von Bord

0
156
Bonvin
Stéphane Bonvin (Bild: Investis)

Im Aktionariat der Patrimonium Assett Management AG ist es Anfang  August zu Veränderungen gekommen: Stéphane Bonvin hat seine Beteiligung an die beiden Mitgründer Christoph Syz und Daniel Heine verkauft und auch den Verwaltungsrat von Patrimonium verlassen.

Bonvin,  Syz und Heine hatten die Gesellschaft, welche als Fondsleitung für den börsenkotierten Fonds Patrimonium Swiss Real Estate Fonds (PSREF) fungiert,  im Jahr  2007 gegründet. Mit dem Verkaufsentscheid werde „die Trennung zwischen den Aktionariaten zweier bedeutender Akteure des Schweizer Immobilienmarktes vollzogen“, teilt Patrimonium mit. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Stéphane Bonvin ist CEO und Mehrheitsaktionär der Investis-Gruppe, die seit Juni 2016 an der SIX Swiss Exchange kotiert ist. Die 1994 gegründete Investis-Gruppe ist eine führende Immobiliengesellschaft in der Genferseeregion und ein nationaler, führender Anbieter von Immobiliendienstleistungen.
Patrimonium Asset Management AG mit Sitz in Baar und Büros in Lausanne/Crissier und Zürich verwaltet ein Vermögen von 4 Mrd. CHF (Stand 30.06.22),  davon 2,9 Mrd. CHF im Immobilienbereich und 1,1 Mrd. CHF in den übrigen Privatmärkten Private Debt, Infrastruktur und Private Equity.
„Wir haben Patrimonium Asset Management mit Stéphane Bonvin vor 15 Jahren gemeinsam gegründet und blicken auf eine sehr konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Nachdem Stéphane schon seit einigen Jahren nicht mehr operativ bei Patrimonium tätig ist, ist der Kauf seines Aktienpaketes durch mich und Daniel der logische Schritt“,  sagt Christoph Syz. Man werde die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmensgruppen weiterführen.
Stéphane Bonvin erklärte, die Gründung von Patrimonium habe ihm erlaubt, ins institutionelle Immobiliengeschäft einzusteigen: „Aufgrund dieses Erfolgs und der erlangten Erfahrung konnte ich auch die Investis-Gruppe entscheidend vorantreiben und vor über sechs Jahren ebenfalls kotieren“, so Bonvin.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein